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PETRI HEIL

S T A T U T E N   ( AB NOVEMBER 2011 )

§1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen   SPORTFISCHEREIVEREIN ALT-VÖSENDORF

im Folgenden kurz Verein genannt.

(2) Er hat seinen Sitz in VÖSENDORF und erstreckt seine Tätigkeit auf das Bundesland
und darüber hinaus.

§2: Zweck und Ziele

(1) Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, verfolgt ausschließlich
und unmittelbar
folgende Zwecke:  

01. Die Fischerei in den vom Verein betreuten Gewässern auszuüben.

02. Die Fischgewässer nachhaltig zu pflegen und als Wächter unserer heimischen
Gewässer und deren Fische aufzutreten.

03. Die Ausübung der Fischerei der Bevölkerung insbesondere der Jugend näher
zu bringen und für künftige Generationen zu sichern.

04. Das Wissen der regionalen Bevölkerung, über die Erhaltung der Umwelt und die
nachhaltige Nutzung der Gewässer, insbesondere im fischereilichen Bereich, zu fördern.

§3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Die Erreichung des Zweckes erfolgt unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften
durch folgende ideelle Mittel:

01. Einflussnahme auf die regional zuständigen Behörden und Fischereigremien.

02. Förderung der Zusammengehörigkeit durch Abhaltung von fischereilichen
Veranstaltungen, Fortbildungsveranstaltungen und Jugendlehrgängen,
Abhaltung von Mitgliederversammlungen und Durchführung der dem Verein
obliegenden Aufgaben.

03. Die Pflege der Fischgewässer die dem Verein obliegen.

(2) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen eigenständig aufgebracht werden durch:

01. Vereinsbeiträge (Mitgliederbeiträge/Einschreibgebühren)
und Fischereilizenzgebühren aus vereinseigenen oder vom Verein
gepachteten Gewässern.

02. Einnahmen und Erträge aus Veranstaltungen.

03. Spenden, Sammlungen, Geschenke und Vermächtnisse.

04. Beihilfen aus öffentlichen Mitteln im Bereich des Vereines.

(3) Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben,
die seinem Zwecke fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigen.

§4: Arten der Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche
Mitglieder und Ehrenmitglieder.

(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich mit der Fischerei verbunden fühlen,
an der Vereinsarbeit beteiligen und ihre
(Einschreibgebühren/Mitgliedsbeiträge/Lizenzgebühren) entrichtet haben.

(3) Ehrenmitglieder sind Personen die aufgrund ihrer besonderen Verdienste
um den Verein auf Vorschlag des Vereinsvorstandes von der Generalversammlung
oder der Jahresversammlung ernannt wurden.

§5: Erwerb und Beginn der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können nur physische Personen werden die das
14. Lebensjahr vollendet haben.

(2) Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der
Vereinsvorstand.

Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert worden.

(3) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Leistung der
Einschreibgebühr/Mitgliedsbeitrag/Lizenzgebühr.

§6: Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)
Rechte:

01. Die Mitglieder haben Anspruch an allen Veranstaltungen des Vereins
teilzunehmen und die vom Verein geschaffenen Einrichtungen und betreuten
Fischgewässer nach Maßgabe der vorhandenen Möglichkeiten unter
Einhaltung der geltenden Gesetze und der vom Verein festgelegten
Bestimmungen zu beanspruchen.

02. Alle ordentlichen Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr haben
nach dreimonatiger Mitgliedschaft das aktive und passive
Wahlrecht im Verein.

03. Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vereinsvorstand die Ausfolgung
der Statuten zu verlangen.

(2) Pflichten:

01. Die Mitglieder haben die Pflicht, die Interessen und das Ansehen
des Vereins zu wahren und den Mitgliedsbeitrag/Lizenzgebühr bis
spätestens 15. Dezember des Vorjahres in der von der Generalversammlung/
Jahresversammlung beschlossenen Höhe zu leisten. Ordentliche Mitglieder
sind überdies verpflichtet, an der Förderung und den Aufgaben des Vereins
mitzuarbeiten und die Vereins- und Satzungsgemäßen Anordnungen einzuhalten.

02. Die Mitglieder sind verpflichtet alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen
und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte.

§7: Maßnahmen bei Pflichtverletzungen

(1) Gegen Mitglieder die,

01. gegen das Ansehen oder die Interessen des Vereine gehandelt,
das Ansehen eines Funktionärs verletzt oder sonst sich unehrenhaft
verhalten haben,

02. gegen Gesetze oder Verordnungen verstoßen, die auf die Fischerei,
den Umwelt-, Tier- oder Naturschutz Bezug haben,

03. gegen die Satzungen oder Bestimmungen des Vereins verstoßen,

04. die vom Verein erlassene Fischereiordnung missachten,

05. Anordnungen von Funktionären oder Kontrollorganen in
Angelegenheiten des Vereins nicht nachkommen,

können nachstehende Sanktionen verhängt werden:

a) Verwarnungen.

b) Geldbußen, welche ausschließlich für Fischereibesatzzwecke zu
verwenden sind, die den zweifachen Jahresmitgliedsbeitrag nicht
überschreiten dürfen.

c) Entzug der Lizenzen bis längstens zum Ende des Kalenderjahres.

d) Sperre für ein oder mehrere Fischereigewässer auf bestimmte Zeit
oder dauernd.

e) Sperre für alle Fischereireviere auf die Höchstdauer von zwei Jahren.

f) Enthebung von Funktionen.

g) Ausschluss aus dem Verein.

(2) Der Vereinsvorstand kann Maßnahmen im Sinne von Abs. (1) lit.
a) - g) verfügen, sofern ein Mitglied Pflichtverletzungen gem.
Abs. (1) lit. 1 - 5 begeht.
Gegen Entscheidungen des Vereinsvorstandes steht das Rechtsmittel
der Berufung an die Generalversammlung des Vereins zu.
Die Berufung hat keine aufschiebende Wirkung. Die Berufungsfrist
beträgt ein Monat ab schriftlicher Zustellung des Erkenntnisses.
Eine Rückerstattung der Einschreibgebühr des Mitgliedsbeitrages
bzw. der Lizenzgebühr erfolgt nicht.
Die Entscheidung der Generalversammlung des Vereins ist endgültig.

§8: Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft beim Verein erlischt durch:

01. Tod.

02. durch freiwilligen Austritt.

03. durch nicht Einzahlen der Lizenzen bzw. nicht abgeben
der Fangstatistik.

04. durch Streichung.

05. durch Ausschluss (§7 der Vereinsstatuten).

(2) Der freiwillige Austritt ist nur zum Ende des Kalenderjahres
möglich und dem Verein schriftlich bekannt zu geben.
Bis zum Ende der Mitgliedschaft sind alle Verpflichtungen gegenüber
dem Verein zu erfüllen.

(3) Ausgeschiedene und ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei
Rechte auf das Vermögen des Vereines, sowie auch auf bis dato
geleistete Beträge

(Mitgliedsbeiträge/Lizenzgebühren//Einschreibgebühren etc.).
Sie sind zur Leistung der für das laufende Geschäftsjahr festgesetzten
Beträge verpflichtet. Eine Rückerstattung der für das laufende Jahr
bezahlten Mitgliedsbeiträge/Lizenzgebühren/Einschreibgebühren erfolgt
ebenfalls nicht.

§9: Mitgliedsbeiträge/Lizenzgebühren

(1) Die Höhe des Mitgliedsbeitrages/Lizenzgebühr/Einschreibgebühr
wird von der Generalversammlung (§ 12 Abs. (1) lit. 4.) oder der
Jahresversammlung (§13 Abs. (2) festgesetzt.

§10: Vereinsorgane

(1) Organe des Vereins sind:

01. die Generalversammlung (§§ 11 und 12).

02. die Jahresversammlung (§ 13).

03. der Vereinsvorstand (§§ 14 bis 16).

04. die Rechnungsprüfer (§17).

05. die Schlichtungsstelle (§18).

(2) Die genannten Organe üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
Fahrtspesen und außerordentliche Aufwendungen können jedoch
durch Beschluss des Vereinsvorstandes vergütet werden.

(3) Alle Funktionäre des Vereinsvorstandes müssen das Wahlrecht
zum Nationalrat besitzen.

§11: Generalversammlung

(1) Eine ordentliche Generalversammlung ist vom Vereinsvorstand
mindestens alle 4 Jahre einzuberufen. Ort, Zeit und Tagesordnung
ist den Mitgliedern mindestens 30 Tage vor der Versammlung
schriftlich bekannt zu geben.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf:

a) Beschluss des Vereinsvorstandes oder der ordentlichen
Generalversammlung statt.

b) schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,
binnen 4 Wochen statt.

(3) Die Mitglieder haben das Recht Anträge für die
Generalversammlung zu stellen, jedoch müssen diese spätestens
14 Tage vor Abhaltung derselben, dem Vereinsvorstand schriftlich
überreicht werden.

(4) Die Generalversammlung ist zur anberaumten Zeit ohne Rücksicht
auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

(5) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann des
Vereins,bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter.
Wenn auch dieser verhindert ist so führt das an Jahren älteste
anwesende Vereinsvorstandsmitglied den Vorsitz.

(6) Gültige Beschlüsse, ausgenommen solche über einen Antrag
auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung,
können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

(7) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung
erfolgen mit absoluter Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen
Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder
der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten
Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

§12: Aufgaben der Generalversammlung

(1) Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

01. Wahl des Vereinsvorstandes und der Rechnungsprüfer
(eine Wiederwahl ist zulässig).

02. Beschlussfassung über Änderungen der Satzungen.

03. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

04. Festsetzung der
Einschreibgebühren/Vereinsbeiträge/Lizenzgebühren.

05. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

06. Entgegennahme des Berichtes des Vereinsvorstandes.

07. Bericht über das finanzielle Gebaren des Vereins.

08. Beschlussfassung über die Entlastung des Vereinsvorstandes
nach Entgegennahme
des Berichtes der Rechnungsprüfer.

09. Behandlung über die rechtzeitig an den Vereinsvorstand schriftlich
eingebrachten Anträge.

10. Behandlung sonstiger auf der Tagesordnung stehender Fragen.

§13. Die Jahresversammlung

(1) Der Vereinsvorstand hat das Recht Jahresversammlungen
einzuberufen. Ort, Zeit und Tagesordnung ist den Mitgliedern
mindestens 14 Tage vor der Versammlung schriftlich bekannt zu geben.

(2) Die Jahresversammlung findet mindestens einmal jährlich,
außer in dem Jahr, in welchem eine Generalversammlung abgehalten
wird, statt. Die Jahresversammlung dient der Entgegennahme und
Beratung der Berichte des Vereinsvorstandes und der Erfüllung der
Aufgaben der Generalversammlung gemäß § 12 Ziffer 4 bis 10.

(3) Die Jahresversammlung ist zur anberaumten Zeit ohne Rücksicht
auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

§14: Der Vereinsvorstand

(1) Der Vereinsvorstand besteht aus dem Vereinsobmann und
dessen Stellvertreter, dem Schriftführer und dessen Stellvertreter,
dem Kassier und dessen Stellvertreter sowie den Beisitzern,
deren Anzahl jedoch 8 nicht übersteigen darf.

(2) Die Funktionsdauer des Vereinsvorstandes, der bei der
Generalversammlung gewählt wird, beträgt 4 Jahre.
Eine Wiederwahl ist zulässig.

(3) Den Vorsitz führt der Obmann, bei dessen Verhinderung einer
seiner Stellvertreter. Sind auch diese verhindert, obliegt der Vorsitz
dem an Jahren ältesten anwesenden Vereinsvorstandsmitglied.

(4) Der Vereinsvorstand hält seine Sitzungen fallweise,
mindestens aber einmal im Jahr ab. Die Sitzungen sind vom
Vereinsobmann einzuberufen.
Die Einberufung einer Sitzung kann von mindestens einem
Drittel der Vereinsvorstandsmitglieder verlangt werden.
Diesem Verlangen hat der Vereinsobmann binnen 2 Wochen
zu entsprechen.

(5) Die Vereinsvorstandsmitglieder können jederzeit ihren
Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist schriftlich an den
Vereinsvorstand zu richten.

(6) Der Vereinsleitung steht das Recht zu, im Bedarfsfall
(bei Rücktritt eines Vereinsvorstandsmitgliedes) weitere wählbare
Mitglieder in den Ausschuss zu kooptieren, doch gilt deren
Mandatsdauer nur bis zur nächsten Jahresversammlung,
welche durch Ergänzungswahlen die erforderlichen
Ausschussmitglieder zu bestellen hat.

(7) Die Vereinsleitung ist beschlussfähig, wenn alle
Vereinsvorstandsmitglieder ordnungsgemäß eingeladen wurden
und mindestens die Hälfte der Vereinsvorstandsmitglieder
anwesend ist.

(8) Der Vereinsvorstand fasst seine Beschlüsse mit absoluter
Stimmenmehrheit der anwesenden Vereinsvorstandsmitglieder,
bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden
den Ausschlag.

(9) Fällt der Vereinsvorstand ohne Selbstergänzung durch
Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit
aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine
außerordentliche Generalversammlung zum Zwecke der
Neuwahl eines neuen Vorstandes einzuberufen.
Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein,
hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt,
eine außerordentliche Generalversammlung des Vereins
einzuberufen.

§15: Aufgaben des Vereinsvorstandes

(1) Dem Vereinsvorstand obliegt die gesamte Leitung des
Vereins, unter Bedachtnahme auf die geltenden Gesetze,
die Satzungen des Vereins sowie der Beschlüsse der
Generalversammlung und der Jahresversammlung des Vereins.

(2) In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende
Angelegenheiten:

a) Vorgabe und Entzug von Fischereilizenzen für
vereinseigene Gewässer.

b) Stellung von Anträgen zur Einleitung von Maßnahmen
gemäß §§ 7 und 8 Abs. (1) lit. d) der Satzungen des Vereins.

c) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins
entsprechenden Rechnungswesens mit laufender
Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines
Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis.

d) Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und
außerordentlichen General- und Jahresversammlungen.

e) Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlung
und der Jahresversammlung.

f) Verwaltung des Vereinsvermögens.

g) Der Vereinsvorstand hat allfällige von den Rechnungsprüfern
aufgezeigte Gebarungsmängel zu beseitigen und Maßnahmen
gegen aufgezeigte Gefahren zu treffen.

h) Anträge auf Statutenänderungen müssen zur Abstimmung
an die Jahres/Generalversammlung weitergeleitet werden.

(3) Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder Informationen
über das finanzielle Gebaren des Vereins unter Angabe von
Gründen verlangt, hat der Vereinsvorstand
den betreffenden Mitgliedern eine solche Information binnen
4 Wochen zu geben.

§16: Leitung und Vertretung des Vereins

(1) Die Leitung des Vereins obliegt dem Vereinsvorstand,
mit Ausnahme jener Angelegenheiten, die der
Generalversammlung und der Jahresversammlung
vorbehalten sind.

(2) Der Vereinsobmann oder sein Stellvertreter vertritt den
Verein nach außen. Er zeichnet Ausfertigungen und
Bekanntmachungen des Vereins in Gemeinschaft
mit dem Schriftführer (oder dessen Stellvertreter).
Bei Schriftstücken, die eine vermögensrechtliche
Verbindlichkeit des Vereins begründen, ist auch die
Mitfertigung des Vereinskassiers, bei dessen Verhinderung
seines Stellvertreters, erforderlich. Schriftstücke von nicht
besonderer Bedeutung können vom Vereinsobmann ohne
Gegenzeichnung unterfertigt werden.

(3) Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein,
bedürfen der Zustimmung eines weiteren Vorstandsmitgliedes.

(4) Bei Gefahr im Verzug ist der Vereinsobmann berechtigt,
auch in Angelegenheiten die in den Wirkungsbereich der
Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener
Verantwortung, selbständig Anordnungen zu treffen,
diese müssen jedoch nachträglich vom Vereinsvorstand oder
der Jahresversammlung oder der Generalversammlung
genehmigt werden.

(5) Der Schriftführer führt die Protokolle der Generalversammlung,
der Jahresversammlung und des Vereinsvorstandes.

(6) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des
Vereins verantwortlich.

§17: Die Rechnungsprüfer

1) Die Generalversammlung wählt drei Rechnungsprüfer auf
jeweils 4 Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig.

2) Die Rechnungsprüfer haben die Buchführung und die
Kassa des Vereins mindestens zweimal jährlich und die
Jahresrechnung des Vereins regelmäßig zu prüfen, und dem
Vereinsvorstand der Jahresversammlung und der
Generalversammlung darüber zu berichten.

3) Die Rechnungsprüfer wählen aus ihrer Mitte den Obmann.

4) Die Rechnungsprüfer haben innerhalb von 4 Monaten ab
Erstellung des Rechenschaftsberichtes und des
Rechnungsabschlusses diesen zu prüfen. Der Prüfbericht hat
die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die
statutengemäße Verwendung der Mittel zu bestätigen.
Festgestellte Gebarungsmängel oder Gefahren für den
Bestand des Vereins sind aufzuzeigen. Auf ungewöhnliche
Einnahmen oder Ausgaben, vor allem auf Insichgeschäfte,
ist besonders einzugehen.

5) Stellen die Rechnungsprüfer fest, dass der Vereinsvorstand
beharrlich und auf schwerwiegende Weise gegen die ihm
obliegenden Rechnungslegungspflichten verstößt, ohne dass zu
erwarten ist das im Verein in absehbarer Zeit für wirksame
Abhilfe gesorgt wird, so haben sie vom Vereinsvorstand die
Einberufung einer Generalversammlung zu verlangen.
Sie können auch selbst eine Generalversammlung einberufen.

6) Der Obmann der Rechnungsprüfer ist berechtigt den
Vereinsvorstandssitzungen beizuwohnen.

Er besitzt jedoch kein Stimmrecht.

§18: Die Schlichtungsstelle

(1) Allfällige Streitigkeiten unter den Vereinsmitgliedern aus
dem Vereinsverhältnis werden durch eine Schlichtungsstelle
geregelt.

(2) Die Mitglieder der Schlichtungsstelle werden derart gebildet,
dass jeder Streitteil innerhalb von 8 Tagen dem Vereinsvorstand
zwei ordentliche Vereinsmitglieder (gem. §4 Abs. (2)) als
Mitglieder der Schlichtungsstelle namhaft macht.
Die Mitglieder der Schlichtungsstelle einigen sich auf ein
weiteres ordentliches Vereinsmitglied als Vorsitzenden.
Erfolgt keine Einigung entscheidet das Los.

(3) Die Schlichtungsstelle entscheidet nach Gewährung
beiderseitigen Gehörs, in freier Beweiswürdigung ohne an
bestimmte Normen gebunden zu sein, nach bestem Wissen
und Gewissen. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher
Stimmenmehrheit. Eine Stimmenthaltung ist unzulässig.

(4) Ist ein Mitglied der Schlichtungsstelle selbst von einer
durch die Schlichtungsstelle zu behandelnden Streitigkeit
betroffen, so hat sich dieses Mitglied durch ein von ihm
genanntes unbeteiligtes Ersatzmitglied vertreten zu lassen.

(5) Die Entscheidung der Schlichtungsstelle ist endgültig.
Eine Berufung an ein anderes Vereinsorgan ist unzulässig.

(6) Die Entscheidung ist den Streitteilen und dem
Vereinsvorstand schriftlich mitzuteilen.

§19: Freiwillige Auflösung des Vereins

(1) Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu
diesem Zwecke einberufenen außerordentlichen
Generalversammlung und nur mit drei Viertel Mehrheit der
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

(2) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung der
Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.

(3) Diese Generalversammlung hat auch - sofern
Vereinsvermögen vorhanden -
über die Abwicklung zu
beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen

und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser nach Abdeckung
der Passiva das verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen
Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für
gemeinnützige, mildetätige oder kirchliche Zwecke
im
Sinne der §§34ff BAO zu verwenden.

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